
Myanmar ist mit einer Fläche von 678.500 km² das flächenmäßig größte Land Südostasiens. Es grenzt im Nordwesten sowohl an Bangladesch als auch an Indien. Die Grenzregionen in Indien sind Mizoram, Manipur, Nagaland und Arunachal Pradesh. Die längsten Grenzen des Landes sind die zu Tibet im Norden und zu China im Nordosten mit einer Längevon insgesamt 2,185 km. Im Südosten schließen sich Thailand und Laos an. Myanmar verfügt über eine Küstenlinie von 1.930 km.
Im Norden bilden die Hengduan Shan Berge die Grenze zu China. Der höchste Punkt Myanmars ist der Hkakabo Razi mit einer Höhe von 5.881 m. Myanamar verfügt insgesamt über drei Höhenzüge. Diese verlaufen alle vom Himalaya aus in südlicher Richtung. Die Bergketten werden von Myanmars Flüssen Ayeyarwady, Salween und Sittaung voneinander geteilt. Der Ayeyarwady Fluss ist Myanmars längster Fluss mit einer Länge von 2.170 km. Er mündet in den Golf von Martaban.
Kurzinformation zum Reiseland | Hauptstadt: | Naypyidaw (größte Stadt: Yangon) | | Fläche: | 676.578 km²
| | Einwohner: | 50.020.000 | | Sprachen: | Burmesisch, Jingpho, Kayah, Karen, Chin, Mon, Rakhine, Shan | | Zeit: | MEZ +5:30
| | Währung: | Kyat (MMK)
| 
Klima Ein Großteil des Landes liegt zwischen dem Nördlichen Wendekreis und dem Äquator. Zudem liegt Myanmar im Monsungebiet Asiens mit jährlichen Niederschlägen bis zu 5.000 mm. In der feuchten Deltaregion fallen durchschnittlich 2.500 mm Niederschlag im Jahr wohingegen in den trockenen Regionen Zentral-Myanmars nicht mehr als 1.000 mm Niederschlag zu verzeichnen sind. Die langsame wirtschaftliche Entwicklung des Landes hat dazu beigetragen, dass die Umwelt und die Ökosysteme vor Ort bewahrt werden konnten. Wälder, inklusive dichter tropischer Vegetation und wertvollem Teakholz in niedrigeren Regionen Myanmars bedecken über 49% der Landesfläche. In den Höhen des Nordens bedecken Eichenbäume, Kiefern und verschiedene Rhododendronarten das Land. Die Flächen entlang der Küsten bieten die verschiedenstentropischen Früchte.
Typische Dschungeltiere, teilweise Tiger und Leoparden, erscheinen nur spärlich in Myanmar. In den nördlichen Teilen Myanmars findet man jedoch Nashörner, wilde Büffel, Schwarzwild, Rotwild, Antilopen und Elefanten. Diese werden auch zu Arbeitszwecken, teilweise in der Holzindustrie genutztt. Kleinere Säugetiere sind ebenfalls in einer Vielzahl anzutreffen, von Gibbons und Affen über Flughunde bis zu Tapiren. Vögel sind in einer außerordentlichen Vielzahl in Myanmar heimisch, man zählt über 800 verschiedene Arten, z.B. Papageien, Pfaue, Fasane, Krähen und Fischreiher. Unterden Reptilien sind Krokodile, Geckos, Kobras, burmesiche Pythons und Schildkröten dort zuhause. Zudem sind hunderte Arten von Süßwasserfischen im Überfluss vorhanden, was sie zu einem wichtigen Bestandteil der burmesischen Küche macht. 
Visum Botschaft der Union der Myanmar: Thieleallee 19 14195 Berlin Tel: 030 2061570 Fax: 030 20615720 Email: info@botschaft-myanmar.de Homepage: http://www.botschaft-myanmar.de/
Visa-Vorschriften: erforderlich sind ein Reisepass und ein Visum, das vo der Reise bei der burmesischen Botschaft beantragt werden muss
Reisepass mit mindestens sechsmonatiger Gültigkeit nach Reiseende Nachweis einer Unterkunft in Myanmar 3 farbige Passfotos Visagebühr über ca. 25€ (für 28 Tage)
Achtung:Die oben aufgeführten Einreisebestimmungen können sich ändern; für aktuelle Informationen besuchen Sie die Homepage der Botschaft oder erfragen dort telefonisch die nötigen Informationen bevor Sie einVisum beantragen.
Die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise finden Sie hier.

ReisetipsGesetze und Zoll Sie
sollten die religiösen Sitten respektieren, wenn Sie eine religiöse
Stätte in Myanmar besuchen. Kurze Hosen und ärmellose T-Shirts werden
nicht akzeptiert und Schuhe und Strümpfe sollten vor dem Besuch einer
Pagode oder eines Klosters ausgezogen werden. Strafenfür Drogenhandel
sind sehr hoch und variieren von einer 15-jährigen Haft bis hin zur
Todesstrafe. Homosexualitätist in Myanmar illegal. Essen und Trinken Das
burmesische Essen ist ein Mix aus chinesischen, indischen und
Einflüssen der burmesischen Mon. Das Herz der burmesischen Küche bildet
der Reis und vegetarische Gerichte sind weitverbreitet. Burmesische
Gerichte sind oft extrem scharf. Die Gerichte sind in den meisten
Restaurants günstig (ca. 500 – 1500 kyat), es gibt jedoch auch viele
Restaurants der gehobenen Preisklasse in Yangon und Mandalay. Kultur Die
burmesische Kultur entwickelte sich aus starken indischen Einflüssen
welche sich mit lokalen Traditionen und chinesischen Einflüssen
verflochten. Dies kann man vor allem an den vielen verschiedenen Stupas
und Tempeln im ganzen Land erkennen, die eine starke Ähnlichkeit mit
denen in Nordindien aufweisen. Genau wie in Thailand, ist die
herrschende Religion in Myanmar der Buddhismus und sogar einige der
abgeschiedensten Dörfer haben einen eigenen Tempel zum beten. Andere
Religionen, wie das Christentum, der Islam oder der Hinduismus sind nur
selten vertreten. Der
Großteil der Bevölkerung gehört den Bamar an, jedoch beheimatet Myanmar
auch viele Minderheiten, die ihre eigene Kultur entwickelt haben. Man
kann sagen, dass die zentrale Verwaltung in Myanmar von den Bamar
dominert wird, die einzelnen Staaten jedoch von den jeweiligen
ethnischen Minderheiten. Die
meisten Burmesen sind außerordentlich freundlich und geduldig und
werden ihr Bestes geben damit Sie sich in ihrem Land wohlfühlen. Währung Wir empfehlen unseren Reisenden nur US Dollar in bar mitzubringen. Größere Noten bringen vor Ort einen besseren Wechselkurs. Das
Eintauschen von anderen Währungen, wie dem Euro oder dem chinesischen
Yen sind meist sehr zeitaufwendig und kompliziert. Die authorisierten
Wechselstuben in Myanmar akzeptieren gewöhnlich nur US Dollar. Neben der
nationalen Währung wird zudem die FEC (Foreign Exchange Currency)
verwendet. Diese ist dem US Dollar gleichgestellt (1=1), daher können US
Dollar als Zahlungsmittel in weiten Teilen des Landes verwendet
werden. Gesundheit Es
sind keine Impfungen für die Einreise vorgeschrieben, es sei denn Sie
reisen aus einem Gelbfieber-Gebiet ein. Sollten Sie regelmäßig
Medikamente einnehmen müssen, nehme Sie diese bitte in ausreichenden
Mengen mit, da nicht gewährleistet werden kann, dass diese vor Ort
verfügbar sind. Es wird empfohlen bei der Planung der Reise einen Arzt
bezüglich der verschiedenen Impfungen zu konsultieren. Einreise- und Zollvorschriften Ihre
Wertgegenstände, wie z.B. Schmuck, Kameras und elektronische
Gegenstände, sollten Sie bei Einreise auf einem Einfuhrformular
deklarieren. Kaufquittungen und eine Ausfuhrgenehmigung für lokale
Produkte wie Edelsteine oder generell Schmuck ist bei Ausreise
erforderlich. Sprache Der
Großteil der Bevölkerung spricht burmesisch. In den größeren Städten,
wie auch in den Hotels und Restaurants ist Englisch weit verbreitet. Elektrizität Bitte
nehmen Sie einen Reiseadapter für Ihre elektronischen Geräte mit. In
den ländlichen Gebieten kann es zu tempörären Stromunterbrechungen
kommen.
Religion Der Großteil der Bevölkerung in Myanmar sind Buddhisten. WasSie mit nach Myanmar nehmen sollten Sonnenhut,
Sonnenbrille, Sonnenschutz für Gesicht und Körper, rezeptpflichtige
Medikamente, Insektenschutz, Schirm (Regen-, oder Sonnenschirm) von
April – Oktober, antibiotische Salbe für kleinere Wunden, kleine
Taschenlampe und Passfotos Kleidung Kurze
Röcke und freizügige Kleidung ist nicht angebracht, insbesondere, wenn
Sie Tempel oder andere religiöse Stätten besuchen. Die Kultur in Myanmar
ist konservativ-buddhistisch und unangemessene Kleidung kann als
anstößig empfundent werden. Bitte kleiden sie sich respektvoll der
lokalen Kultur gegenüber. Leichte Baumwollkleidung und kühlenden Stoffen
sind das ganze Jahr über ideal. Für den Winter bzw. den Besuch der
Hochlagen und des Inle-Sees sowie Kalaw empfehlen wir warme Kleidung, da
die Temperaturen hier bis auf den Gefrierpunkt sinken können. Für die
Hochlagen und ländlichen Gebiete sind feste Schuhe zu empfehlen.s passende Schuhwerk. 
|